Termine und Treffen
Kreisverband:
in Mölln:
Die Linke hilft: Die Sprechstunde ist in unserem Büro in Mölln in der Hauptstraße 81. Sie findet ab August jeden 1. Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr und jeden 3. Mittwoch im Monat von 12 bis 15 Uhr statt. Die Partei bietet dort direkte Hilfe bei Alltagssorgen wie z.B. Bürgergeld, Formularen oder Mietproblemen. Konatkt: kreissprecher.khl.dielinke@gmail.com , Tel. 01514 4240980
Fraktion Möllner Linke: Jeden 1. Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr in der Kneipe Treff 7 (Waldstadt, Königsberger Str. 7)
Stammtisch der Ortsgruppe Mölln: Jeden 1. Mittwoch im Monat um 18 Uhr trifft sich die Ortsgruppe Mölln zu einem Stammtisch unter dem Motto „Presseschau“ im Kreisbüro, Hauptstraße 81.
Vorstandssitzung und Aktiventreffen: Jeden 1. Freitag im Monat um 19 Uhr findet unsere Vorstandssitzung und Aktiventreffen im Möllner Gemeinschaftshaus, Seestraße 47 statt.
AG Kommunal-Politik: Abendbrot und Kommunalpolitik jeden 1. Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr im Kreisbüro, Hauptstraße 81.
in Ratzeburg:
Stammtisch der Ortsgruppe Ratzeburg: jeden 1. Mittwoch im Monat um 19 Uhr in der Sportbar Löwentreff in der Riemannstraßen 3 in Ratzeburg
Ortsgruppe Ratzeburg: jeden 3. Mittwoch im Monat um 19 Uhr trifft sich die OG im Kreisbüro in Mölln, Hauptstraße 81.
in Geesthacht:
Ortsgruppe Geesthacht: Das Treffen ist jeden 4. Dienstag um 19 Uhr im Monat im OberstadtTreff, Dialogweg 1. Das Treffen am di, 22.12.26 fällt aus.
Termin Informationen:
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Do.16Jan.202019:00schickSAAL, Clemensstraße 7, Lübeck
HAFENSTRAßE’96 – Welche Rolle spielt Gedenken heute?
Einladung an alle Betroffenen von rassistischer Gewalt, Angehörige, Freund*innen und solidarische Menschen:
Der Brandanschlag in der Hafenstaße in Lübeck ist jetzt 24 Jahre her. Die Täter wurden nie angeklagt. Es gibt viele offene Fragen und einige sind bis heute nicht gestellt. Nur einige Probleme bleiben scheinbar immer gleich: Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus. Zu erinnern und zu gedenken unterbricht das Schweigen und macht dadurch gewalttätige Strukturen sichtbar. Strukturen von damals - Strukturen von heute.
Gedenken ist nichts Abstraktes. Es geht um die Menschen die fehlen. Es geht darum sie sichtbar zu machen. Darin sind wir auf die Angehörigen und Überlebenden angewiesen. Wer waren sie? Wie möchten sie erinnert werden? Gedenken ist persönlich und darin auch politisch und trägt viele Facetten. Im Gedenken und Erinnern gibt es Brüche, Veränderungen und Unterschiede. Deshalb sollte Gedenken nicht statisch und formelhaft sein. Deshalb wünschen wir uns, dass die Vorstellungen der Angehörigen, der Überlebenden und Freunde der Ermordeten Maßstab für Gedenken sind.
Einigen von euch ist es möglich, von Geschehenem zu erzählen. Eure Stimmen sind wichtig. Wir wollen sie hören. Wir wollen hören, was euch bewegt. In dem ihr eure Geschichten erzählt, unterbrecht ihr dieses Schweigen.Unsere Aufgabe als Antirassist*innen und Antifaschist*innen sehen wir darin, Orte des Erinnerns und der Begegnung zu schaffen, an denen Betroffene rassistischer und neonazistischer Gewalt über ihre Gesellschaftskritik, ihre Verletzungen, Bedürfnisse und ihre verlorenen Lieben sprechen können, genauso wie über ihre Wünsche. Solidarität in diesen Zeiten bedeutet für uns, den Betroffenen zu begegnen, mit offenen Ohren und weitem Herzen. Es gibt viele Erfahrungen und Geschichten, viele Perspektiven, von damals und von heute. Wir möchten aus der Vereinzelung zusammen bringen, vernetzten und uns alle herausfordern. Es gibt noch viel zu tun. Niemand wird vergessen. Kein Schlussstrich.